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Inselbahn Amrum
Die Inselbahn von Amrum nahm ihren Betrieb bereits im Jahr 1893 auf. Die ursprüngliche Strecke führte am Wittdüner Strand entlang. 1901 wurde die Strecke erweitert – nun gab es eine Verbindung zwischen Wittdün und Nebel. Nur ein Jahr später wurde die Strecke erneut erweitert. Die Inselbahn verband nun auch die Ortschaften Nebel und Norddorf miteinander.
1907 wurde die Inselbahn von den Elektrizitätswerken GmbH Düsseldorf übernommen, die Strecke wurde modernisiert.
Im Laufe ihrer Geschichte musste die Amrumer Inselbahn mit vielen Problemen kämpfen. So setzte beispielsweise der Brand des Elektrizitätswerkes im Jahr 1910 den elektrischen Betrieb außer Kraft. Dadurch entstanden finanzielle Schwierigkeiten, so dass ein Jahr später die Inselbahn zwangsverwaltet wurde.
Durch den Ersten Weltkrieg 1918 entstanden wieder finanzielle Probleme für die Inselbahn. Der Betrieb wurde aus finanziellen Gründen eingestellt. Innerhalb der nächsten Jahre verrottete die Inselbahn, bis sie 1931 erneut zwangsverwaltet wurde. Trotz einiger Bemühungen blieb die Inselbahn erfolglos und wurde schließlich am 31. Oktober 1939 eingestellt. Ein Jahr später wurden die Gleisanlagen abgebaut.
Somit gilt die Amrumer Inselbahn als die erfolgloseste deutsche Inselbahn. Dennoch gibt es auf der Insel immer noch Spuren der Inselbahn. Im Süden von Norddorf beispielsweise ist der Bahndamm erkennbar.
Das Haus Kabelgatt in Wittdün war ursprünglich ein Lokschuppen.
Obwohl die originale Inselbahn nicht mehr existiert, können Touristen eine Besichtigungsfahrt mit der „neuen“ Inselbahn machen – dabei handelt es sich um eine Lokomotive, die mit 25 km/h über die ganze Insel fährt. Aktuelle Fahrzeiten können dem Inselmagazin „Amrum Aktuell“ entnommen werden.
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